Da sind sie, die Jogger :/

Kaum, dass das Thermometer auf Plusgrade steigt, füllen sich die Feldwege, Nebenstraßen und Freiflächen wieder mit Joggern und anderen Fitness-Freunden. Kein Wunder: Wenn es wieder wärmer wird, wollen sie alle ihre überflüssigen Pfunde, die sie sich in ihren Winterquartieren angefressen haben, wieder loswerden. Sehr löblich, finde ich.

Wenn ich das doch auch könnte. Es gehört schon eine gesunde Portion Motivation dazu, sich aufzuraffen und loszurennen. Ein- oder zweimal klappt das vielleicht, aber regelmäßig? Anscheinend bin ich da aber nicht alleine. In meinem Bekanntenkreis gibt’s viele Faultiere. Schreibtisch-Faultiere mit Rücken- und Nackenschmerzen. “Probier’s doch mal mit einer Faszienrolle”, hat mein Kollege neulich zu mir gesagt. “Gute Idee”, dachte ich. “Da musst Du Dich wenigstens nicht so viel bewegen. Soll das Ding eben die Arbeit machen.” Sport für Faule.

Was soll ich sagen? Die Nackenschmerzen werden besser. Allerdings kann es bei all der Entspannung auch passieren, dass ich auf dem Teil einschlafe und irgendwann mit Kopfschmerzen wieder aufwache. Also doch kein Wunderding. Und außerdem steigert es nicht meine Motivation. Woanders schreiben sie, man soll sich eine Sport-Spardose anschaffen. Für jede Übung soll man ein oder zwei Euro reinstecken und kann sich bald schon eine Jeans kaufen, die ein paar Nummern kleiner ist. Auch keine schlechte Idee. Gleich mal zum Kolonialwarenhändler joggen, um zu sehen, ob der auch Spardosen hat.

Hatte er nicht. Aber jede Menge zu essen. Wenigstens hatte ich mit meinen zwei Tüten voller Nahrung schwere Gewichte an den Armen hängen, mit denen man vortrefflich auf dem Nachhauseweg ein Workouts für die Arme machen kann. Es ist immer das Gleiche: Da isst man einfach mal über den Winter etwas mehr – zack, Fett!

Der Spiegel ist ein schonungsloser Arsch! Aber immerhin hat er den positiven Nebeneffekt, dass er dir aufzeigt, wo genau deine Problemzonen sind. Einfach nicht hinsehen…

Es ist das großartigste seit geschnitten Brot.
Und Brot ist großartig. Es ist grundsätzlich grossartig.
So wie Wasser, oder Luft, oder das hier.

Worum gehts?

Ich will mir jede Woche Zeit nehmen und etwas mit euch besprechen, euch etwas zeigen oder vorstellen. Ist euch mal aufgefallen dass es so viele entzückende Dinge gibt? Das Wort entzückend zum Beispiel? Oder Songs die einfach nicht durch die Decke gehen – weil Musik mehr als schöne Töne ist? Sachen bei denen ihr merkt dass alles falsch wäre wenn ihr das nicht jemanden zeigt? Kennt ihr auch? Gut. Mache ich täglich mit Freunden aber warum denn nicht mit Fremden?

Hier gehts um alles was mich interessiert. Sei es der bekloppte Hund aus dem Tierheim den keiner haben will – wir uns aber mögen, Bands die ihr Publikum gerne Thomas nennen damit es persönlicher wird oder Fotos die ich auf meinen Reisen schieße um nicht zu vergessen das woanders nur ein weiteres hier ist.

Veröffentlicht wird das alles immer mal wieder, aber meistens Sonntags.

Ich habe mir nämlich überlegt wie ich diesen Blog lesen würde. Und da ich Sonntagvormittag gerne Frühstücken gehe, gemütlich, langsam, mit viel Kaffee, fänd ich Geschichten über Hunde die immer Humpeln ziemlich erheiternd.

Freuen würde mich, wenn ihr dieses kleine Projekt bis zum 27.04. nächsten Jahres unterstützt. Durch Kommentare, eigene Beiträge, Fotos, Geschichten, die ich verwursten darf, und Lektorate meiner Schreibe.

Frado (et) posteo de